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Holzindustrie Schweighofer: PEFC™-Zertifikat bestätigt

Ergebnisse des erweiterten Audits liegen vor

Die international anerkannte PEFC™-Zertifizierung stellt sicher, dass Holzprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Holzindustrie Schweighofer erfüllt die Vorschriften und Richtlinien des strengen PEFC-Standards zur Herkunftsüberprüfung von Holz. Das hat eine Überprüfung des Unternehmens nach Vorwürfen einer Umweltschutzorganisation ergeben, deren Anschuldigungen damit widerlegt werden konnten.

Die "Chain of Custody"-Zertifizierung der international anerkannten Organisation PEFC™ stellt sicher, dass das von Unternehmen verarbeitete oder bezogene Holz kontrolliertes Holz aus unumstrittenen Quellen ist. Um das durchgängig zu belegen und sicherzustellen, werden daher nicht nur die holzverarbeitenden Betriebe streng überprüft. Für eine erfolgreiche Zertifizierung müssen alle Stationen der Wertschöpfungskette einem strengen Regelwerk folgen - vom Wald über das Sägewerk bis hin zum Endprodukt.

Dieser strengen Überprüfung durch unabhängige Auditoren hat sich Holzindustrie Schweighofer nun erneut unterzogen, nachdem die Zertifizierungsstelle (Holzforschung Austria, Wien) aufgrund eines kritischen Berichts einer Umweltschutzorganisation eine umgehende Auditierung der Sägewerksstandorte von Holzindustrie Schweighofer in Rumänien gefordert hatte.

Das Ergebnis dieser Sonderprüfung liegt nun offiziell vor und bestätigt die Umsetzung der Vorgaben aus dem PEFC CoC-Standard für die Holzbeschaffung bei Holzindustrie Schweighofer. Das Zertifikat (HFA-CoC-0018) wurde daher bestätigt.

Gerald Schweighofer: "Die nunmehr abgeschlossene Überprüfung belegt erneut, dass unser Unternehmen internationale Standards erfüllt. Die Vorwürfe einer Umweltschutzorganisation haben sich als haltlos erwiesen und konnten umfassend widerlegt werden. Zahlen, Daten und Fakten sowie die Beurteilung des externen Auditors bestätigen nun eindeutig und top-aktuell, dass wir bei der Herkunft des verarbeiteten Holzes strengste Kontrollmechanismen einsetzen, um die Legalität der Holzherkunft sicherzustellen."

Im Rahmen der Überprüfung wurden im Zeitraum von März 2015 bis Juni 2015 Vor-Ort-Kontrollen an Unternehmensstandorten in Österreich und Rumänien durchgeführt

Holzindustrie Schweighofer ist Teil der Schweighofer Gruppe und hat ihre Wurzeln in einem traditionellen österreichischen Familienbetrieb mit mehr als 400 Jahren Erfahrung in der Holzverarbeitung. Heute ist die Gruppe vor allem in der Holzindustrie tätig, aber auch in der Zellstroffproduktion, Forstwirtschaft, Bioenergiegewinnung und im Immobilienbereich.

Holzindustrie Schweighofer nahm das erste Sägewerk in Rumänien 2003 in Betrieb. Mittlerweile ist Schweighofer führend in der europäischen holzverarbeitenden Industrie und beschäftigt derzeit rund 2.800 Mitarbeiter in den Werken in Rumänien - zwei Sägewerke, ein Tischlerplattenwerk und ein Leimholzplattenwerk. Im 3. Quartal 2015 wird das 5. Schweighofer Werk in Rumänien - das 3. Sägewerk der Gruppe - in Betrieb gehen. Das Unternehmen ist darüber hinaus auch in Tschechien, Bulgarien und in der Ukraine aktiv.

23. Juni 2015

Rückfragehinweis:

Schweighofer Gruppe
Theresa Willmann
+43-1 585 686 2‐24, theresa.willmann@schweighofer.at

Schweighofer Initiative

Auf der eigens eingerichteten Website www.schweighofer-initiative.org stellen wir Hintergrundinformationen, Antworten zu häufig gestellten Fragen und unsere Sicht der Dinge dar. Die Informationen werden laufend erweitert.

Wir wollen auch Interessierte und NGO’s einladen, mit uns in Kontakt zu treten.

Machen Sie sich selbst ein Bild von unserem Arbeitsalltag und unserer Unternehmensphilosophie. Wir möchten zeigen, was wir unter verantwortungsvollem Umgang mit der Ressource Holz verstehen.

Dazu fühlen wir uns gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Forst- und Holzbranche sowie der interessierten Öffentlichkeit verpflichtet.

Holzindustrie Schweighofer ist seit vielen Jahrzehnten Vorkämpfer für nachhaltige und umweltbewusste Holzverarbeitung.

Denn wir arbeiten mit und leben von Holz.

Holzindustrie Schweighofer schreibt offenen Brief an die Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrats von Rumänien (CSAT)

13. Mai 2015 – Holzindustrie Schweighofer befürwortet nachdrücklich Maßnahmen zur Verhinderung illegaler Holzschlägerungen und zur Gewährleistung einer nachhaltigen Forstwirtschaft in Rumänien. Wir begrüßen es, dass Präsident Johannis dieses Problem jetzt angeht und dabei mit dem Nationalen Sicherheitsrat Rumäniens (CSAT) ein unabhängiges Organ ohne Einzelinteressen in der Forstwirtschaft einbezieht. Diese unabhängige Analyse der aktuellen Lage ist dringend notwendig und ebnet den Weg für praktische Empfehlungen, die sich auf tatsächliche Zahlen und Fakten gründen und den internationalen Rechtsvorschriften entsprechen.

Zur Förderung einer transparenten Diskussion hat Holzindustrie Schweighofer einen offenen Brief (anbei) an alle Mitglieder des CSAT geschickt. Darin informieren wir diese über unsere ernsten Bedenken in Bezug auf den ersten Entwurf, der am rumänischen Forstgesetzbuch geplanten Änderungen. Der erste vom Parlament verabschiedete Entwurf würde nicht nur mehrere internationale Handels- und Investitionsgesetze verletzen, sondern auch gegen das EU-Wettbewerbsrecht verstoßen.

Außerdem versuchen wir in unserem Brief zu erläutern, wie ein unausgewogenes Konzept gegen illegale Holzschlägerungen und kurzsichtige Marktbeschränkungen, gewachsen aus dem Umfeld bestimmter Interessengemeinschaften, tausende von Arbeitsplätze im gesamten Land kosten würde. Auch künftige Investitionen von Holzindustrie Schweighofer sowie von neuen Investoren in Rumänien würden aufs Spiel gesetzt. Mit einem Gesetz, das eindeutig gegen internationales Recht verstößt, wäre Rumäniens Glaubwürdigkeit als wettbewerbsfähiges Zielland für Investoren aus der gesamten Welt gefährdet.

Es lag nie in der Absicht von Holzindustrie Schweighofer, der rumänischen Regierung mit einer internationalen Klage zu drohen. Holzindustrie Schweighofer ist darauf vorbereitet, sowohl die eigenen Rechte als Marktteilnehmer als auch die Rechte unserer rumänischen Mitarbeiter, Partner und deren Familien zu schützen und zu verteidigen.

Sollte es der rumänischen Regierung und insbesondere dem CSAT nicht gelingen, das Parlament zum Ausschluss der Gesetzesbestandteile zu bewegen, die gegen bestehende internationale Gesetze und europäisches Wettbewerbsrecht verstoßen, wird jeder ausländische Forstwirtschaftsinvestor keine andere Wahl haben, als Maßnahmen zum rechtlichen Schutz seiner Investitionen zu ergreifen.  

Holzindustrie Schweighofer ist gerne bereit, dem CSAT auf Anfrage weitere Informationen zukommen zu lassen, um diesen bei seiner unabhängigen Entscheidungsfindung zu unterstützen.

13. Mai 2015

Kontaktinformation:
Holzindustrie Schweighofer, Zentrale Wien
theresa.willmann@schweighofer.at
+43 1 585 686 2-0
+43 664 544 5262

Gerald Schweighofer nimmt persönlich Stellung

Nach unwahren Vorwürfen einer NGO, dass Holzindustrie Schweighofer illegal geschlägertes Holz ankauft, nimmt nun Gerald Schweighofer zu den massiven Angriffen auf das Unternehmen persönlich Stellung: Video ansehen

Gerald Schweighofer: „Seit einigen Tagen sind unser Unternehmen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schweren Vorwürfen ausgesetzt. Ausgerechnet uns wird unterstellt, wir würden durch illegale Methoden den Holzbestand in Rumänien gefährden. Das stimmt nicht, deshalb möchte ich mich auf diese Weise zu Wort melden.

Holzindustrie Schweighofer ist seit vielen Jahrzehnten Vorkämpfer für nachhaltige und verantwortungsvolle Holzverarbeitung. Ich möchte Ihnen auch sagen, warum: weil wir von Holz leben.

Es wäre völlig falsch aus der Sicht eines Familienunternehmens, diese Ressource zu zerstören. Um illegale Schlägerungen und damit die Zerstörung der Wälder zu verhindern, sind wir nach international anerkannten Standards wie PEFC und FSC zertifiziert. Wir verarbeiten nur registrierte Hölzer.

Um das zu garantieren haben wir lückenlose Kontrollen. Sobald das Holz in unsere Sägewerke geliefert wird überprüfen wir die Herkunftsdokumente. Nur wenn die legale Herkunft einwandfrei nachgewiesen werden kann, darf die Lieferung ins Werk. So stellen wir sicher, dass nur die gesetzlich erlaubte und dokumentierte Menge geliefert und verarbeitet wird.

Wir verzichten zur Gänze darauf, Holz aus Nationalparks zu verarbeiten – obwohl es nach dem Forstgesetz aus bestimmten Regionen der Nationalparks erlaubt ist. Jeder Lieferant, der unseren Regeln zuwiderhandelt oder gegen das Gesetz verstößt, verliert seinen Vertrag und Lieferungen werden nicht angenommen.

In einem Video, das derzeit im Netz kursiert, wurden meine Mitarbeiter mit versteckter Kamera gefilmt. Wie sie sehen, ist dieses Video geschnitten. Meine Mitarbeiter versichern mir, dass sie den angeblichen Kunden darauf aufmerksam gemacht haben, dass wir ausschließlich legales Holz erwerben. Wir haben die Produzenten dieses Films bereits mehrmals gebeten, uns das Originalmaterial zur Verfügung zu stellen. Ich vertraue meinen Mitarbeitern, aber dennoch haben wir bis zur vollständigen Aufklärung des Sachverhaltes, den für die Gespräche verantwortlichen Mitarbeiter suspendiert.

Ich möchte alle unabhängigen Umweltorganisationen dazu einladen, sich mit mir an einen Tisch zu setzen und Vorschläge zu machen, wie wir uns gemeinsam für die Erhaltung der Wälder und nachhaltige Forstwirtschaft einsetzen können. Denn genau für dieses Ziel stehe ich mit meinem Namen.“

8. Mai 2015

Kontaktinformation:
Holzindustrie Schweighofer, Zentrale Wien
theresa.willmann@schweighofer.at
+43 1 585 686 2-0
+43 664 544 5262

 

Stellungnahme zu aktuellen Medienberichten, die unserem Unternehmen unterstellen, in Rumänien Holz aus illegalen Schlägerungen zu verarbeiten.

  • Holzindustrie Schweighofer hat sich seit jeher einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Holzverarbeitung verpflichtet. Wir weisen daher alle Anschuldigungen vehement zurück, die behaupten, dass unser Unternehmen illegale Schlägerungen unterstützt oder davon indirekt profitiert. Das Gegenteil ist wahr. Illegale Schlägerungen schädigen den Wald und damit auch die wirtschaftliche Grundlage von etablierten holzverarbeitenden Betrieben.

  • Auch in unserem eigenen Interesse arbeiten wir daher bestmöglich nachhaltig und verfügen über ein komplexes Kontrollsystem zur Sicherstellung und Überprüfung der Herkunft der von uns angekauften Hölzer.

  • Zusätzlich lassen wir unser Unternehmen freiwillig und regelmäßig von unabhängigen Stellen überprüfen und sind nach internationalen Standards qualitätszertifiziert (z. B. PEFC, FSC). Wir verarbeiten nur registrierte Hölzer mit Herkunftsdokumenten, die alle gesetzlichen Bestimmungen Rumäniens und der Europäischen Union erfüllen.

  • Aussagen unserer Mitarbeiter, die von der Umweltschutzorganisation EIA mit versteckter Kamera aufgenommen wurden, sind laut Aussagen der beteiligten Mitarbeiter massiv zusammengeschnitten worden und geben den tatsächlichen Inhalt der Gespräche daher in gänzlich falscher Weise wieder.

  • Nichtsdestotrotz haben wir sofort eine erneute Überprüfung aller unserer internen Ankaufs- und Kontrollprozesse veranlasst, um sicherstellen und auch aktuell belegen zu können, dass unser Unternehmen höchste Standards in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltschutz einhält. Die Ergebnisse dieser Kontrollen werden wir transparent veröffentlichen und auch gerne mit Umweltschutzorganisationen und öffentlichen Einrichtungen diskutieren.

In den letzten Tagen haben Medien in Rumänien falsche Anschuldigungen einer NGO übernommen, die unserem Unternehmen unzulässige Aktivitäten in Zusammenhang mit Holzschlägerungen und –einkäufen vorwerfen und auch die Beziehungen des Unternehmens zu Behörden in Rumänien in Frage stellen.

Richtig ist jedoch das Gegenteil: Holzindustrie Schweighofer ist seit vielen Jahrzehnten Vorkämpfer für nachhaltige Holzverarbeitung in Europa. Wir sind qualitätszertifiziert und werden diesbezüglich von unabhängigen Institutionen regelmäßig streng kontrolliert – zum Beispiel vom Programme for the Endorsement of Forest Certification (PEFC) und vom Forest Stewardship Council (FSC).

Gerade deswegen sind wir über die unqualifizierten Anschuldigungen und Falschberichte besonders schockiert und möchten folgende Punkte im Detail richtig- und klarstellen:

  • Jede Holzlieferung an unser Unternehmen muss nachweislich aus legalen Schlägerungen stammen. Alle unsere Lieferanten sind bei Strafe vertraglich verpflichtet, diese Bestimmungen lückenlos einzuhalten. Zusätzlich wird jede einzelne Anlieferung bereits an den Toren unserer Sägewerke mit den gesetzlich vorgeschriebenen Frachtpapieren und Datenbankabfragen kontrolliert. Andernfalls machen sie sich nach dem Gesetz strafbar und Holzindustrie Schweighofer kann Schadenersatzansprüche stellen.

  • Wir lehnen es grundsätzlich ab, Holz aus Nationalparks zu kaufen und zu verarbeiten – selbst, wenn es nach dem Forstgesetz erlaubt ist.

  • Holzindustrie Schweighofer erfüllt selbst alle gesetzlichen Verpflichtungen und verpflichtet auch alle seine Lieferanten vertraglich zur Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmung und strenger Lieferrichtlinien. Diesbezüglich haben wir strenge interne Kontrollprozesse etabliert.

  • Wir unterstützen die für die Kontrolle und die Bekämpfung von illegalen Schlägerungen zuständigen Behörden bestmöglich – und wir begrüßen die Einführungen von noch strengeren Kontrollen, zum Beispiel direkt bei Schlägerungen und auf den Transportrouten, ausdrücklich.

  • Alle unsere Sägewerke werden kontinuierlich von den zuständigen Behörden überprüft. Bei diesen Kontrollen legen wir regelmäßig alle Herkunftsdokumente vor, wie sie laut rumänischem Recht bzw. den EU-Richtlinien entsprechend vorgeschrieben sind. Aus diesem Grund gibt es – trotz anderer Medienberichte – auch keinerlei diesbezügliche Verfahren gegen unser Unternehmen.

  • Um weitere unzutreffende Vorwürfe und Falschberichterstattungen zu verhindern, überprüfen wir unsere internen Prozesse und die damit verbundenen hohen Qualitätsstandards bei uns und unseren Lieferanten im Augenblick erneut. Die Ergebnisse dieses Re-Checks werden wir schon in Kürze veröffentlichen und auch den zuständigen Zertifizierungsstellen und Behörden vollkommen transparent zur Verfügung stellen.

  • Abschließend laden wir unabhängige Umweltschutzorganisationen, die sich für die Erhaltung der Wälder und für eine nachhaltige Forstwirtschaft einsetzen, ein, direkt mit uns in Kontakt zu treten. Wir stehen für einen Dialog auf Augenhöhe und zur Zusammenarbeit bei Projekten gerne zur Verfügung. Schließlich ist eine moderne und umweltfreundliche Holzwirtschaft eindeutig im gemeinsamen Interesse von NGOs, unserem Unternehmen und der gesamten Öffentlichkeit.

Gerald Schweighofer
Eigentümer Holzindustrie Schweighofer

29. April 2015

Kontaktinformation:
Holzindustrie Schweighofer, Zentrale Wien
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